Forcieren Militärputsche Lösungen?

Essenspeicher in Burkina Faso

Zweimal innert kurzer Zeit wurde in Burkina Faso geputscht. Ibrahim Traore wurde von einer nationalen Versammlung als Präsident eingesetzt. 2024 sind Wahlen, ein demokratisch gewählter Präsident soll folgen. 

Burkina Faso hat enorme Probleme. 40% des Landes ist ausser Kontrolle, das ganze Land ist von Terror überzogen. Der Kampf gegen den Terror in Mali hat sich verlagert, und auch vom Süden her wird versucht, das Land aufzuwühlen.

Es müssen Lösungen her. Burkina Faso erfordert eine verantwortungsvolle und gute Regierung, wahrscheinlich auch einen starken Polizeiapparat, der die Ordnung herstellt. Im Bericht wird ein Zusammenhang mit Thomas Sankara hergestellt.

Wieder Stolz auf Burkina Faso sein zu dürfen, das mögen sich viele wünschen.

Deutschlandfunkkultur: Was bringt der Putsch in Burkina Faso?

Lougouzena – wie sieht die Hilfe aus?

Meine Pfarrei sammelt für das Projekt Lougouzena in der Provinz Nahouri. Sie sollte vor allem in der Landwirtschaft Unterstützung finden. Ich recherchiere im Internet zu Webseiten von Hilfswerken, die für das Projekt sammeln könnten, doch kein Link zu den Machern.

Die Kampagne im folgenden PDF ist gut gemacht.

Auf einer Facebook-Seite von Lougouzena listen allerdings verwirrende Links zu Homepages, einmal als «…org», ein anderes Mal als «…net», vielleicht Versuche, die eingemottet wurden. So bleibt nun einmal praktisch nur ein Facebook-Profil. Doch mit der Zeit und einer akkuraten Seiten-Pflege kann immerhin schon recht viel erreicht werden.

www.facebook.com/lougouzena.org/

Allerdings kommen in Burkina Faso nur wenige mit Internet zurecht; «und wir sammeln Geld.» Es fehlt dafür der Strom. Falls Internet Nutzung findet, dann via Smartphone und dies mittels grossen Datenkraken. Wie könnten jene Menschen in Burkina Faso ihr landwirtschaftliches Wissen steigern, wenn sie doch getrennt vom Internet sind?» So meine Ansicht. Mit Wissen lässt sich Engagement weitaus einfacher gestalten. Jedenfalls setze ich meine Hoffnung auf Burkina Faso und wünsche den Hilfswerken viel Erfolg. 

Yam zur Sicherstellung der Ernährung

In Bern konnte ich einen Anlass besuchen, der die Arbeiten des Schweizer Programms für globale Entwicklungsaufgaben präsentierte. Yam, eine Art Süsskartoffel stellt die Nahrungsgrundlage in Westafrika sicher. Allerdings werden die Böden zu wenig nachhaltig bewirtschaftet. Yam ist ein traditionelles Wurzelgemüse, welches eine wichtige Rolle in der westafrikanischen Küche spielt.

Durch das Projekt werden Rodungen vom Tropenwald verhindert, die Biodiversität gesteigert und die Ernährung sichergestellt. Afrika ist ein fruchtbares Land und kann die wachsende Bevölkerung ernähren. Dafür bräuchte es allerdings eine Verbesserung der Lebensbedingungen in ländlichen Gebieten.

Hier das Informationsblatt zum Download:

Ausführliche Informationen finden sich auf der Projektwebseiten, die in Englisch ist. Der Koordinator des Projekts ist Delwende Innocent Kiba, der in Burkina Faso und der Schweiz forscht.

Yamsys Webseite

Kauft doch unsere Mangos!

Journalisten reisten auf Einladung der Gebana AG in Zürich nach Burkina Faso. Dort wachsen Mangos, die nur selten den Weg in unsere Obstabteilungen finden. Meist bleibt nur der Verkauf im Land selber. 

Dabei achten Konsumenten zunehmend auf Fairtrade, schon längst auf diesen Zug sind auch die Discounter aufgesprungen. Im 500-Seelen-Dorf Taga wachsen die Mangos Biofrüchte. Die hiesigen Bauern könnten sich gar keine Chemie leisten. Und was brächte es ihnen und dem Naturnetz schon, würde alles durch Plantagen ersetzt?

Auch die Menschen in Burkina Faso brauchen eine Arbeit. Grundbedürfnisse werden damit erfüllt, und können sie ihre Nahrung anbauen, sind sie unabhängig. Das Einholen einer Zertifizierung bedeutet Fairtrade jedoch erst einmal.

Mit Fokus auf geringes Risiko und hohen Gewinn kaufen die Supermarktketten ein. Sie wechseln dabei Produzenten aus, langfristige Handelsbeziehungen sind selten. Was für die Bauern, abgesehen von den Wetterbedingungen, Unberechenbarkeit hinsichtlich Verkauf bedeutet.

Was hat das ganze mit Reisen zu tun? Ein wichtiges Bewusstsein dafür schaffen Reisen! Das Sprechen mit Händlern, die Entstehung von Partnerschaften bringt es hervor.

Überdies fehlen Lager- und Transportmöglichkeiten. Verpackungen aus Plastik, welche die Früchte schützen würden, sind in unserem heutigen Bewusstsein abgestraft. Das gleiche gilt für den Transport im Flugzeug, wobei dort viele Produkte aus Afrika Platz hätten.
Bericht in 20 Minuten über Fairtrade Mangos

Das Wunder von Yacouba

Er wurde jahrelang als verrückt bezeichnet, jener Mann, der in den Wüsten-Wäldern anlegen mochte. Doch er hat es geschafft, und im Norden von Burkina Faso Grün erarbeitet, was mehr Möglichkeiten in der Landwirtschaft und im Leben von Burkinern und Burkinerinnen bedeutet.

Heute könnte er ein Opfer von Spekulationen werden. Denn das Land hat durch seine Arbeit an wesentlichem Wert dazugewonnen.

Das Wunder von Yacouba

Die Erde beschenkt die Menschen mit fruchtbarer Erde. Doch manchmal lassen Menschen einen langen Weg hinter sich, bis diese Früchte trägt. Doch ein solches Ergebnis schenkt wiederum Optimismus dafür, für starke Träume zu kämpfen. Alles auf Erden ist möglich.

Elefanten Safari in Burkina Faso

Auf dem Reiseblog vom Travelcenter habe ich den Bericht zu einer Elefanten Safari in Burkina Faso entdeckt. Westafrika sei nicht das klassische Land für Elefanten, der Bericht beweist allerdings das Gegenteil.

Hier geht’s zum Bericht über die Elefanten Safari

Um Elefanten in freier Wildbahn zu erleben, ist vielleicht sogar Burkina Faso die nächstgelegene Landesdestination. Gern freuen wir uns auf weitere Tipps zur Natur in Burkina Faso.

Touristische Ideen, wo wir Infos suchen

Burkina Faso hat zugunsten des Tourismus immense Herausforderungen zu meistern. Kaum bestehen Infrastrukturen, dafür wirklich gastfreundliche Einheimische.
Einige Attraktionen;

Felsblöcke von Laonga
Dort haben afrikanische Künstler Figuren eingemeisselt.
Nationalparks
Es gibt einige Nationalparks, die herrliche Naturerlebnisse garantieren.
Gorom Gorom
Ein schöner Ort in der Sahelzone mit an Labyrinthe erinnernden alten Vierteln.
Lac d’Oursi
Eine rote Wanderdüne verschüttet langsam den See.

Zu diesen Ideen werden wir noch eingehender recherchieren, genauer verlinken und schreiben.



Besuch des Festima Maskenfestivals

Die Webseite Afrigoo, betrieben vom Reiseveranstalter Paradeast aus dem bayrischen Nittenau stellte einige Reisen zu Burkina Faso zusammen. Als Reiseidee finden Sie hier den Link zu einem Angebot, welches einen Eindruck darüber vermittelt, was in Burkina Faso alles möglich ist:

Reise zum Festima Maskenfestival

Selbstverständlich pflege ich Kontakte zu Reiseveranstaltern aus Burkina Faso, welche dort auch arbeiten. Diese kümmern sich sehr intensiv um ihre Reisenden.